26. Febr. 2014| Offener Brief wirbt für Rettung der Brinke

Zu den Erstunterzeichner*innen zählen zahlreiche Greifswalder Vereine, Gruppen und Parteien sowie prominente Vertreter*innen aus Wissenschaft, Kultur, Kirche und Politik. So zum Beispiel der alternative Nobelpreisträger, Träger der Rubenow-Medaille  und Gründer der Succow-Stiftung Prof. em. Dr. Michael Succow, der Präsident des Friedrich-Löffler-Instituts und ebenfalls Träger der Rubenow-Medaille Prof. Dr. Thomas C. Mettenleiter, der ehemalige Landtagspräsident von Mecklenburg Vorpommern Hinrich Kuessner und der Pfarrer der Domgemeinde Matthias Gürtler.

Und auch der ehemalige Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur in M-V und ehemalige Rektor der Universität Greifswald Prof. Dr. Metelmann gehört zu den Erstunterzeichnern. In einem Statement zum offenen Brief schreibt er: „Das Engagement der Altstadt-Initiative Greifswald e.V. und der Initiative zum Erhalt des Haus- und Hof-Ensembles Brinkstraße 16-17 ist ein Wert bürgerschaftlichen Engagements an sich, – und nicht zuletzt wird in der Atmosphäre auch die Universität immer kreativer, vielfarbiger, stärker […].“

Der offene Brief enthält auch ein Kurzstatement von Robert Conrad, dem Fotografen der sehr erfolgreichen Ausstellung „Heimatkunde“, die bis Anfang März 2013 im Pommerschen Landesmuseum zu sehen war. So schreibt er: „Wir möchten für einen behutsameren Umgang mit der heute noch erhaltenen historischen Bausubstanz unserer Heimatstadt werben. […] Eine Stadtverwaltung sollte ihre Investoren und Bauherren ganz selbstbewusst immer wieder zum ambitionierten und behutsamen Umgang mit historischer Architektur ermutigen und im Zweifelsfrei auch drängen.“

Offener Brief

Die Initiatoren erhoffen sich vom offenen Brief ein breiteres Engagement für die Rettung der Brinkstr. 16-17. Insbesondere nach dem überraschenden Abbruch der Gespräche über einen möglichen Grundstückstausch durch Roman Schmidt, den derzeitigen Grundstückseigentümer der Brinkstr. 16-17, braucht es Unterstützung von allen Seiten, so ein Sprecher der Initiativen.

Über den Brief hinaus bereitet sich die Initiative „Brinke16-17 erhalten“ schon auf die nächsten Aktivitäten vor. So ist für den 8. oder 9. März ein kleines Straßenfest in der Brinkstraße geplant. Hierfür werden noch Menschen gesucht, die sich musikalisch und künstlerisch beteiligen wollen.  Hoffentlich ist es nicht das letzte Mal, dass das historische Haus- und Hofensemble in seiner 158-jährigen Geschichte Zeitzeuge für das Stadtleben in Greifswald wird.

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